Ein starkes Zukunftsprojekt lebt: Weitere Turn-Talent-Schulen für die Metropolregion

Die Metropolregion Rhein-Neckar steht sportlich hervorragend da, doch der Grundstein für zukünftige Erfolge entsteht viel früher – bei den jüngsten Turnerinnen.

Deshalb gewinnt das Zukunftsprojekt, weitere Turn-Talent-Schulen (TTS) aufzubauen, immer mehr Bedeutung. Eine breite Basis entsteht dort, wo vier- bis sechsjährige Mädchen spielerisch und mit Begeisterung ihre ersten turnerischen Grundlagen lernen. In den TTS geschieht dies auf hohem Niveau, gleichzeitig kindgerecht und mit viel Freude an Bewegung.

Mit jedem neuen Standort wächst die Chance, dass die Metropolregion eine starke und nachhaltig arbeitende Nachwuchsregion wird. Ein großer Vorteil ist die unmittelbare Nähe zum Bundesstützpunkt Mannheim. Mädchen mit besonderem Talent können dort weitergefördert werden, ohne ihr familiäres Umfeld verlassen zu müssen. Der Bundesstützpunkt unterstützt Vereine zudem bei der Aus- und Fortbildung von Trainerinnen und Trainern, vermittelt das AK-Programm des Deutschen Turner-Bundes und begleitet gemeinsame Projekte, um tragfähige Strukturen zu entwickeln.

Wichtig ist allen Beteiligten bewusst zu machen, dass eine Turn-Talent-Schule nicht in ein oder zwei Jahren entsteht. Eine TTS ist kein Schnellprojekt, sondern ein langfristiger, nachhaltiger Aufbauprozess, der Schritt für Schritt wächst – und mit jeder Generation an jungen Turnerinnen stärker wird.

Auch diejenigen, die später nicht den Weg zum Bundesstützpunkt gehen, profitieren enorm. Durch die TTS-Ausbildung verfügen sie über eine koordinativ starke, vielseitige Grundlagenschulung und werden so wertvolle Athletinnen für ihre Vereinsmannschaften – ganz gleich, auf welchem Leistungsniveau.

Die Rhein-Neckar-Region besitzt eine große turnerische Tradition und viele engagierte Vereine. Eine TTS aufzubauen ist eine Aufgabe, aber mit der Unterstützung des Bundesstützpunkts gut machbar. Entscheidend ist der erste Schritt und die Bereitschaft, jungen Mädchen eine echte sportliche Perspektive zu geben. Vereine, die sich vorstellen können, dieses Zukunftsprojekt mitzutragen, können sich melden bei: joachim.fichtner@bsp-ma.de.

Die Zukunft des Turnens beginnt jetzt – und vielleicht schon in eurer Turnhalle.

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